Was ist eine Restschuldversicherung?

Wenn Ihnen ein Kreditangebot zusagt, werden Sie oft nach einer Restschuldversicherung gefragt. Hierbei handelt es sich um eine Absicherung gegen unvorhergesehene Ereignisse. Sollten Sie einen Unfall erleiden oder in die Arbeitslosigkeit abrutschen, kommt die Versicherung für die Rückzahlung Ihres Kredits auf. Banken drängen meistens zu einer Restschuldversicherung. Immerhin haben sie dadurch eine zusätzliche Kreditsicherheit.

Doch nicht immer lohnt sich eine Restschuldversicherung. Nur bei höheren Kreditsummen ist eine Restschuldversicherung sinnvoll. Ebenso wenn Sie einen Beruf haben, der Risiken mit sich bringt. Vor allem bei einer Immobilienfinanzierung kann eine solche Versicherung für Sie sinnvoll sein. Wenn Sie zusammen mit ihrem Ehepartner einen Kredit aufnehmen und Sie beide berufstätig sind, ist eine Restschuldversicherung meistens nicht notwendig.

Je nachdem, gegen was Sie sich absichern möchten, entstehen weitere Kosten. Wichtig ist, dass die Restschuldversicherung individuell auf Ihren Kredit abgestimmt wird. Trotzdem müssen Sie Restschuldversicherung und Kreditaufnahme nicht bei der gleichen Bank machen. Sofern Sie es sich anders überlegen, kann die Versicherung 30 Tage nach Abschluss widerrufen werden.