Mit Privatkrediten günstige Darlehen erhalten

Seit der Kreditaffäre des Bundespräsidenten ist der Begriff Privatkredit in aller Munde. Die ganze Republik redet über den Privatkredit, der dem Bundespräsidenten zu günstigen Bezügen gewährt wurde und befasst sich mit der Frage, ob daraus bestimmte Vorteile für den Kreditgeber entstanden sind. Die Affäre hat natürlich eine hohe politische Brisanz, doch wenn man das Ganze mit dem Interessenschwerpunkt des Privatkredits betrachtet, werden vor allem zwei Dinge offensichtlich. Zum einen wird deutlich, dass der Begriff Privatkredit in weiten Teilen der Bevölkerung entgegen seiner eigentlichen Bedeutung interpretiert wird. Zum anderen ist zu erkennen, dass der Privatkredit sowohl für den Kreditgeber als auch für den Kreditnehmer eine attraktive Form des Finanzgeschäfts sein kann. Diese beiden Punkte sollen in diesem Artikel behandelt werden.

Was versteht man unter einem Privatkredit?

In der Fachsprache der Bankangestellten ist ein Privatkredit die Bezeichnung für einen Kredit, der an eine Privatperson vergeben wird. Der Kreditgeber ist dabei nach wie vor die Bank. Wie die Affäre um den Bundespräsidenten jedoch sehr deutlich zeigte, verstehen viele Menschen unter einem Privatkredit ein Darlehen, das von einer Privatperson an eine andere Privatperson vergeben wird. Wer auf der Suche nach einem Kredit ist, sollte diese beiden Kreditformen trotz gleicher Namensgebung genau voneinander unterscheiden, da die Bedingungen sehr unterschiedlich sein können.
Kredite von Privatpersonen werden häufig innerhalb der Familie oder unter Freunden vergeben. Die Konditionen, die dabei ausgehandelt werden, können sehr unterschiedlich sein und spiegeln oft das familiäre Verhältnis wieder. Immer beliebter wird jedoch auch die Vergabe von Krediten zwischen Privatpersonen über entsprechende Plattformen im Internet.

Welche Vorteile bieten Kredite zwischen Privatpersonen?

Der Vorteil bei Krediten zwischen Privatpersonen ist, dass sie nicht für den Gewinn der Bank aufkommen müssen. Wenn ein Sparer sein Geld bei der Bank anlegt, erhält er nur einen geringen Zinssatz, der Darlehensnehmer muss jedoch einen hohen Zinssatz bezahlen. Aus der Differenz besteht der Gewinn der Bank. Bei einem Kredit zwischen Privatpersonen wird oft ein Mittelwert als Zinssatz gewählt, sodass der Kapitalgeber wesentlich mehr Gewinn macht, der Darlehensnehmer jedoch trotzdem geringere Zinsen bezahlen muss.

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